Lost Place: Heilanstalt

Vergangenes Wochenende begaben der Futzipelz und ich uns mal wieder auf ein kleines Abenteuer. Wir fuhren in Richtung Erzgebirge zu einer alten, verlassenen Heilanstalt. Die Volksheilstätte diente ab 1899 zur Behandlung tuberkulosekranker Menschen und später wurde es zu einer Kinder- und Jugendpsychatrie.

Die ehemalige Klinik liegt in einem kleinem Ort und direkt an der Straße, weswegen der Einstieg nicht ganz leicht ist und von hinten durch den Wald erfolgen muss. Angekommen auf dem Gelände, befindet sich gleich ein alter kleiner Spielplatz. Im erstem Haus erwarteten uns viele offene Türen – alte Bäder und Schlafzimmer. In der Mitte des Hauses war ein großer Schlafsaal mit vielen alten Betten. Mit Stirnlampe und Co. bewaffnet ging es weiter in einen kleinen finsteren Keller.

An zahlreichen Zimmern hingen noch alte Poster und in den Gängen oft Zeichnungen für Kinder. Von weitem hörte man auch Kinder lachen (aber keine Sorge, diese kommen nicht aus der Anstalt, sondern von einem kleinem Spielplatz gegenüber des Geländes).

Weiter ging es nun in ein zweites Haus, dieses war nicht so groß und man konnte auch nicht mehr alle Zimmer betreten. In der zweiten Etage war der Boden schon sehr eingefallen. Wir sind deswegen auch nicht hinauf gegangen, da es zu gefährlich gewesen wäre. Überall tropfte es aus der Decke heraus und machte merkwürdige Geräuche.

Das letzte Zimmer in diesem Gebäude war mit das Beste, dort stand ein alter Sessel und eine schöne alte Lampe hing von der Decke, durch die Gardinen strahlte das Licht und es brachte eine richtig schöne alte und verlassene Stimmung mit sich.

 

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